Jobbörse 2010 an der BFC Calw


Ende Januar fand an der Bundesfachschule (BFC) die 6. Jobbörse statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung präsentierten sich in Calw Unternehmen aus der Kfz-Branche und zeigten den angehenden Kfz-Betriebswirten Karrierechancen auf.


Weiterhin fanden erste Kontaktgespräche statt, in denen die Unternehmensvertreter den Interessenten Rede und Antwort standen. In den darauf folgenden Wochen werden die Bewerber zu persönlichen Bewerbungsgesprächen in die Unternehmen eingeladen.

Nach der Veranstaltung stellte BFC-Schulleiter Roland Plattner rückblickend auf die Jobbörsen der vergangenen Jahre folgende erfreuliche Entwicklung fest:

"Zusätzlich zu den "klassischen" Kfz-Betrieben und Autohäusern ergreifen immer mehr Unternehmen aus dem Branchenumfeld "Automotive" die Chance, qualifizierten Führungsnachwuchs aus den Reihen der BFC-Absolventen zu rekrutieren. Das Besondere an der aufgezeigten Entwicklung ist die Tatsache, dass wir zunehmend Unternehmen gewinnen können, die unseren Absolventen attraktive Karrieremöglichkeiten auch außerhalb des Autohauses anbieten. Damit verschaffen wir unseren Studierenden ein zweites "Karrierestandbein"!


Einen wichtigen Punkt in den Anforderungsprofilen der zukünftigen Arbeitgeber stellt der Bereich "Sozialkompetenzen" dar. In Zeiten schnelllebiger Märkte und hoher Kundenanforderungen legen die meisten Unternehmen bei ihren Mitarbeitern großen Wert auf Lernbereitschaft, Kundenorientierung und Zielstrebigkeit.

"An der BFC haben wir uns auf diese Entwicklung schon seit längerem eingestellt und bieten neben "typischen" kaufmännischen Unterrichtsfächern eine Reihe von Workshops und Seminaren an, in denen nicht "harte Fakten" vermittelt, sondern "Soft Skills" trainiert werden", erläutert Schulleiter Plattner die Zielsetzung der Einrichtung.


Ein besonderes Highlight war die Präsentation der Bertrandt AG, die sich zum ersten Mal an der Jobbörse beteiligte. Bertrandt bietet Entwicklungslösungen für die internationale Automobil- und Luftfahrtindustrie in Europa und den USA an. Fachbereichsleiter, Rainer Schuler, gab den Studierenden einen tiefen Einblick in die enge Zusammenarbeit der Fahrzeughersteller mit dem Ingenieurdienstleister.

Um unterschiedliche Fahrerassistenzsysteme darstellen zu können, hat Bertrandt für seine Kunden einen Fahrzeugdemonstrator entwickelt. Mithilfe des Demonstrators können komplexe technische Ausstattungsmerkmale wie z.B. intelligentes Fahrzeuglicht für den Endkunden erlebbar gemacht werden. Wie realistisch der intern nur "Berti" genannte Demonstrator ist, konnte sich Plattner durch eine "Probefahrt" im Berti selbst überzeugen.